Wildblumenbestände auf der Bankette

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Letzte Woche haben wir uns an die Straßenmeisterei Geldern gewendet und darum gebeten, dass man bei der Pflege der Banketten der L362 doch Rücksicht auf die Blühpflanzen nehmen möchte. Neben den mannshohen Gräsern stehen dort oft dichte Bestände von Klatschmohn, Kornblume und Margerite. Sie spenden Nektar und Pollen für unsere Insekten. Nebenbei entstehen so tolle Blickfänge, die auch für den Dorfwettbewerb nicht von Nachteil sein dürften.

Der zuständige Mitarbeiter der Straßenmeisterei sagte uns dies gerne zu. Abgesehen von den Bereichen, wo die Verkehrssicherheit beeinträchtigt würde, könne man gerne auf unseren Wunsch Rücksicht nehmen. Er werde die Kollegen entsprechend anweisen. Klasse!

Leider war es dann aber so, dass der Mitarbeiter just in diesem Moment schon an der L362 seiner Pflicht nachging und ihn die neue Empfehlung zu spät erreichte. Dennoch, er mähte ohne die Vorgabe zu kennen nur einen recht schmalen Streifen heraus, so, dass große Bestände stehen blieben. Die Kurve hinter dem Alten Steg in Richtung Wido ist so ein Bereich.

Einige Tage danach waren dann die Mitarbeiter der Stadt Kevelaer mit dem Schlägelmäher im Achterhoek unterwegs. Auch sie hatten Kenntnis von unserem Anliegen. Leider sind unsere Banketten überwiegend eher Artenarm, aber dennoch hatte der entsprechende Mitarbeiter der Stadt ein waches Auge und fand entlang des Schulweges einen einsamen Bestand von Klatschmohn. Er durfte bleiben.

Alles im allen ein kleiner Schritt. Möglicherweise für die Zukunft aber ein Umdenken. Wir werden sehen.


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