Et Eck im Eck ist schön

Achterhoek übersetzt sich bekanntermaßen mit der hinteren Ecke. Und im Achterhoek selber, gibt es wiederum eine hintere Ecke. Dort lässt sich vortrefflich ausruhen und die untergehende Sonne genießen. Gemeint ist die obere Spitze der Vereinswiese mit der Sitzecke am Achterhoeker Schulweg; just 300 Meter von der Kreisgrenze entfernt, kurz vor der Autobahnbrücke.

Begonnen hat die „Bebauung“ der kleinen Fläche im Oktober 2018, als wir einen geeigneten Standort für unseren Wurfmülleimer gesucht haben. Der Bauhof war so freundlich uns noch zwei Bänke zu spendieren. Passenderweise wurden sie nicht klassisch gegenüberstehend platziert, sondern so, dass sie sich Richtung Sonnenuntergang öffnen. Insgesamt sehr einladend.

Die Fläche wurde allerdings – vermutlich auch wegen des Mülleimers – häufig von PKWs angefahren und diente als Verweilort für Fahrzeuge, deren Fahrer sich z.B. in ein Telefonat vertieft hatten. Im Ergebnis sah dies dann so aus:

Kaum ein Erholungssuchender kam noch trockenen Fußes zu den Bänken. Eine Augenweide sieht wahrlich anders aus. Zudem wurde der NuK von den Anwohnern immer wieder darauf angesprochen. Wir verstanden dies als Auftrag und tauschten uns rege im Vorstand über die Möglichkeiten aus, wie wir diesen Missstand beheben können und gingen die Sache letztendlich auch an. Wir holten uns Angebote für verschiedene Varianten der Aufwertung ein, besprachen mit den Stadtwerken, was zu beachten ist und entschieden uns am Ende für einen freundlichen Galabauern aus dem Achterhoek.

Im November folgte dann die Umsetzung. Die Bänke wurden vorher vom Bauhof demontiert und in der Zwischenzeit neu gestrichen. Nun wurden sie wieder an ihren alten Platz gebracht. Ein kleines i-Tüpfelchen fehlt aber noch. Wir suchen noch einen schönen Findling, der an der Oberseite abgeflacht ist, damit man dort etwas abstellen kann und der so die Funktion eines Tisches übernimmt. Wer zufällig weiß, wo so ein kleiner Brocken herumliegt, möge uns bitte informieren.

Finanziert wurde die Aufwertung aus eigenen Mitteln. Abgemildert wurde die Kosten durch eine Förderung des Kevelaerer Windenergiefonds mit 20% der Investitionssumme.

In diesem Sinn: Ab in die Ecke!